Huf, Schulter, Sattel, Schubkraft: Wie alles im Pferdekörper zusammenhängt

Shownotes

In dieser Folge aus der Reihe „Barbaras Erfahrungsschatz“ sprechen Barbara Welter-Böller und Marion Pillipp über die Bedeutung von Hufbalance, Stellung und Rumpftrageapparat für die gesunde Entwicklung und Ausbildung des Pferdes.

Ausgehend vom jungen Pferd erklären sie, woran sich eine gute Hufbalance erkennen lässt, warum gleichmäßige Hufe ein wichtiges Gesundheitszeichen sind und welche Rolle Haltung, Fressposition, natürliche Schiefe und Training dabei spielen. Barbara erläutert, wie sich Belastungsmuster an der Hufgröße, Wandstellung, Trachtenhöhe und Fessel-Zehen-Achse ablesen lassen – und warum Veränderungen am Huf oft Hinweise auf tieferliegende Zusammenhänge im Schulter-, Rumpf- und Hinterhandbereich geben.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Huf, Faszien, Fesselträger, Schulterstabilität und Rumpftrageapparat. Die beiden sprechen darüber, wie falsches oder zu frühes Training, ein unpassender Sattel oder mangelnde Schubkraftentwicklung zu Überlastungen führen können – und warum gerade der Trab beim Aufbau eines tragfähigen Pferdekörpers eine zentrale Rolle spielt.

Eine fachlich dichte Folge für alle, die Pferde genauer beobachten, Hufveränderungen besser einordnen und Training, Therapie und Sattelanpassung ganzheitlicher verstehen möchten.

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unserem Podcast.

00:00:46: Wieder einmal aus der Reihe Barbaras Erfahrungsschatz!

00:00:50: Liebe Barbara, ich weiß ja dass sich Hof- und Stellung des Pferdes immer sehr interessieren Und bevor wir diesmal tiefer in die Thematik eintauchen und uns einige Zusammenhänge mal näher anschauen auch, möchten wir uns noch einmal den neuen Hörern kurz vorstellen.

00:01:06: Und würdest du einmal den Anfang machen, Barbara?

00:01:10: Ja gerne!

00:01:10: Gerne.

00:01:11: ich begrüße die Hörer also.

00:01:12: mein Name ist Barbara Welter-Böller.

00:01:14: Ich bin seit ja doch schon seit neunziger zweiundachtzig human Physiotherapeutin Osteopathin, reite seit meinem achten Lebensjahr und leite seit dreizig Jahren nächstes Jahr sind es dreißig Jahre die Fachschule für osteopatische Pferd- und Hundeterapie.

00:01:34: Bilde da also Physiotherapeuten Träner aus in der Osteopathie Und mit dir arbeite ich ja auch schon lange zusammen.

00:01:44: Ich glaube auch schon von zwanzig jahre fast und wir arbeiten in den Kursen zusammen aus dem Konzeptcoach, was die Trainer angeht.

00:01:54: Wir haben zusammen die FN-Anerkennung ins Leben gerufen oder belebt in unserer Schule und du hast die Prüfungen abgehalten Und wir geben... Ich fand immer ganz spannende Abende wo gerade die interdisziplinäre Zusammenarbeit Du bist Profitrainer, Profireilterin ich komme von der anderen Seite von der Therapie Wo wir uns da unterhalten haben als interdisziplinäre Möglichkeiten oder Zusammenarbeit möglich ist.

00:02:23: Und ich fand das immer sehr befruchten, viel von dir zu lernen und habe das sehr genossen.

00:02:28: Ich freue mich dann auch heute auf den Podcast!

00:02:31: Ja Bauré, ich freue mich auch und du hast es schon gesagt, ich bin Trainer inzwischen auch wirklich mehr als Trainer tätig und unterwegs.

00:02:40: aber ich bin eben ab Pferdewirt gelernt.

00:02:43: Dann hab' ich weiter gebildet zur Pferdewirtschaftsmeisterin.

00:02:46: Ich bin unter anderem Trägerin des Goldenen Reitabzeichens für Erfolge im Dressurreiten.

00:02:52: Hab in meiner Jugend allerdings zunächst mehr Vielseitigkeit geritten, springen.

00:02:57: Wir haben auch viel mit den Ponys einfach nur ... Im Wald rumgejuckst hat man damals immer gesagt und mal ein Pony eingefahren.

00:03:04: Das mach ich jetzt noch gerne von Schlitten.

00:03:07: Also, ich bin sehr vielseitig unterwegs.

00:03:10: Vielseidig unterwegs sind meine Schüler, damit mein ich nicht, dass sie ... Vielseitigkeit reiten, sondern die kommen wirklich aus vielen verschiedenen Spaten.

00:03:19: Und das macht große Freude, die jetzt mehr vom Boden auch zu unterstützen.

00:03:24: und was mir sehr viel Spaß gemacht hat in unserer Zusammenarbeit, was sich ja in den letzten Jahren erst ergeben hat – das sind unsere Audiobooks!

00:03:32: Auch hier nochmal ein freundlicher Hinweis an die Zuhörer.

00:03:35: Wenn euch das Spaß macht uns zuzuhören dann sind die AudiobookS bei Spotify oder auf Apple oder ordentlich zu finden, schaut da gerne mal rein.

00:03:46: Das lohnt sich wirklich vor allem wenn man sich halt für die alten Reitmeister interessiert.

00:03:51: Heute haben wir wieder eher ein Thema was so diese Zusammenarbeit betrifft wo es ja als Reiter- oder Trainer auch mal wirklich interessant ist genauer hinzuhören.

00:04:01: wenn Barbara dann die Zusammenhänge am Pferd wirklich erklärt und ich komme ja wirklich eher aus dieser klassischen Reitausbildung Ja, und da lernt man dann eher die ersten anatomischen Anatomie-Kentnisse.

00:04:16: Er wirbt man sich zum Beispiel beim Lernen fürs Reitabzeichen.

00:04:20: Und da fällt bei jedem irgendwo mal der Satz ohne Huf kein Pferd!

00:04:25: Und mehr in meiner Jugend habe ich eher so Ponys im Verein geritten... Da war dann eher mal beim unbeschlagenen Huf eine Hufgeschwürproblematik oder Strahlfeule Thema.

00:04:38: Inzwischen ist die Haltung oft besser und dann wird die Anforderung ja im Turniersport doch mal so, dass das Pferd ein Hufeisen braucht.

00:04:46: Dann setzt man sich damit auseinander wie oft muss es denn beschlagen werden?

00:04:50: Brauchen wir vielleicht Stollen?

00:04:52: Ist einer empfindlich auf Rasen wenn er's hört?

00:04:55: Da kommt einmal eine Platte rein.

00:04:56: da interessiert sich der Reiter der in diesem klassischen Umfeld groß geworden ist eben wirklich eher dafür weil er halt Ja, Eisen braucht oder eben um sein Pferd gesund zu erhalten.

00:05:07: Selbst wenn es auf der Koppel ist reist sich das mal runter.

00:05:10: da kommt man eher so an Huf über die Stellung und dass das dann gleich groß sein soll.

00:05:15: oder wie steil wie flach soll's denn sein?

00:05:18: Da macht man sich zunächst noch gar nicht so sehr Gedanken.

00:05:23: Und da muss ich sagen habe ich von dir Barbara sehr profitiert diesen Blick zu schärfen viel mehr zu verstehen, was uns die Hufe alles verraten.

00:05:33: Und ja wir wollen mal mit einem ganz jungen Pferd beginnen heute mit den Fragen.

00:05:39: Denn wenn mir jetzt so ein junges Pferdd, das vielleicht gerade angeritten ist oder noch gar nicht so lange also es noch nicht wirklich belastet worden wie wünschen wir uns bei einem solchen Pferdt die Huve?

00:05:49: Sag nochmal es ist ein vierjähriges Warnblutpferd!

00:05:56: Ja ich wünsche mir vier gleichmäßige Hufe Und die wünsche ich mir nicht nur beim jungen Pferd, sondern durch ein Training auch weiterhin.

00:06:07: Beim älteren Pferde.

00:06:09: Also das junge Pferds sollte wenn es schön aufgewachsen ist auf der Wiese, wenn er das mit Kopf unten war grasen konnte und dann immer in dieser Schrittstellung stand bei dem Grasen, dann entwickelt sich die gute Hufbalance.

00:06:27: Das kriege ich also am besten wirklich in dieser Weidehaltung, in der Schreiten über die Wiese mit gesenktem Kopf hin.

00:06:34: Weil ich dann eine absolut perfekte Trennage des Hufes mache und ich bekomme auch genau die Längenverhältnisse der Hufwand vorne im Verhältnis drei zu eins mit der Tracht und hinten dadurch dass der Drucker im Sprunggelenk abgefedert wird und nicht so viel Belastung ist von drei zu zwei.

00:06:55: Ich bekomme also einen absolut ausbalancierten Huf, der durch die wechselnde Belastung von Kompression und Entlastung guten Hufmechanismus hat und gut durchblutet ist.

00:07:10: Also dann kriege ich schon mal einen gesunden Hof.

00:07:12: das hat aber sehr viel mit dem Aufwachsen zu tun.

00:07:16: Jetzt sagst du mir er hat vier gleichmäßige Hufe?

00:07:20: Dann freue ich mich.

00:07:21: Wichtig ist halt stimmt die Balance habe ich vorne die Hufwand drei zu eins mit der Trachte und hinten habe ich die Huffand im Verhältnis drei zu zwei, weil ich dann weiß dass die Zehngelenke korrekt übereinander stehen.

00:07:37: Und dann hab' ich diese Fesselzehnachse, die ich brauche von der Seite, forty-fünfzig grad vorne, fünfzig grad hinten... ...und dann kann ich eigentlich losarbeiten mit dem Pferd!

00:07:48: Sehr gut!

00:07:49: Wir wollen uns heute zumindest zuerst mal so ein bisschen auf vorne konzentrieren, damit es auch nicht zu kompliziert wird und man immer springen muss.

00:07:58: Und der Rumpf hat ja noch seine Besonderheit eigentlich.

00:08:02: wenn wir jetzt also so einen Jungespferd haben das noch keine Verletzung hat dass noch nicht überlastet wurde oder zumindest keine bekannte Verletzungen durch die Arbeit was kann denn dazu führen dass die Stellung vorne nicht gleich ist?

00:08:19: Ich kann also am Huf genau ablesen, wie das Pferd... Jetzt bleibt mein Vorderbein belastet.

00:08:28: Als erstes habe ich die Größe des Hufs.

00:08:31: Ich hab verschiedene große Hufe und da ist es so dass das fährt dann wenn es ein Huf mehr belastete, dass dieser Huf enger wird oder kleiner wird oder aufgerichtet wird.

00:08:45: Warum?

00:08:46: Weil das Huf Bein Hänke in der Hornkapsel an den Faszien, an dem Hufbeinträger.

00:08:53: Der einmal ein Hautanteil aber auch einen Faszinanteil hat.

00:08:57: und wenn ich mehr Belastung habe dann strafft sich die Faszie der Hufbeiträger und er zieht mir den Huf Richtung Huf-Bein.

00:09:05: das Huf Bein geht ja nicht nach außen so dass ich an der Größe des Hufe sehen kann wo ist Mehrbelastung?

00:09:12: Wo ist weniger Belastungen?

00:09:14: dann kann ich an den Wänden erkennen, auch wo es mehr Belastung, wo es weniger Belastungen.

00:09:21: Normalerweise ist es so dass die mittlere Wand also die zur Mitte zeigt oft etwas steiler ist weil die Pferde halt innen mehr belasten.

00:09:30: Die sollte aber nicht sehr steil werden, weil ich weiß das dann die Belastungs zu stark innen ist.

00:09:37: und wenn ich danach aus noch so ein Zehn Abweiser habe, dann weiß ich jetzt Brennz.

00:09:40: Also jetzt hat sich das Pferd in seiner Muskulatur-Suffer ändert dass es nur noch auf der Innenseite läuft.

00:09:48: Dann kann ich erkennen Ist der Ruf gerade Oder ist er schon vertret?

00:09:55: Bei einem jungen Pferd erwachte ich, dass ich eine gerade Linie habe und wenn das Lotfälle vom Buchgelenk von vorne, dann treffe ich genau die Hufspitze.

00:10:06: Die sollte sich nicht nach innen vertreten.

00:10:09: Wenn sie sich nach inneren vertrete, weiß ich, da haben Muskelzüge mehr Kraft entwickelt, aber nicht haben will!

00:10:19: Also mein Ziel ist wirklich der gesunde Hof Und nicht dass von oben, von der Schulter her durch vielleicht unpassendes Training sich irgendwas vertret so das das Pferd in seiner Balance da nicht mehr gut steht und sich im vorderen Bein verdreht zum Beispiel.

00:10:40: Und das eine ist ja die Größe, das andere ist jetzt... Ich glaube wir haben da auch schon häufiger darüber gesprochen diese Fresshaltung.

00:10:47: Es gibt ja Pferde, die gewöhnen sich vielleicht es auch durch Wachstummer begünstigt, eine Fresshaltung an bei der sie das eine Bein vorstellen und das andere zurücksetzen.

00:10:57: Das wirkt sicher auf Dauer auch auf die Hufform etwas aus.

00:11:05: Vielleicht kannst du das noch mal so aus deiner Sicht beschreiben.

00:11:07: und auch, wenn man dann anfängt ein solches Pferd zu arbeiten durch Longe durch Anräten.

00:11:11: Ob man das beachten sollte oder ob man einfach sagt naja das ist halt eine Gewohnheit lässt man das erst einmal so oder sollte man frühzeitig auch versuchen da zu einer doch um zu mehr Symmetrie zu kommen?

00:11:28: Also dann geht es ja um die Höhe der Trachte.

00:11:30: Dann schaue ich mir das Pferdd von der Seite an immer ein Bein nach vorne nimmt und das andere zurückhält, dann entwickelt sich bei dem Bein was vorgestellt wird eine niedrigere Trachte weil das Pferd diese Tracht belastet.

00:11:47: Bei dem zurückgestellten Bein entwickelt sich eine höhere Trachte, weil das pferd auf der C steht.

00:11:55: Ich bin mir aber nicht sicher ob das wirklich... Dann müsste es sehr lange so stehen, ob dass wirklich durchs Fressen kommt.

00:12:01: Wichtig wäre dann ich muss immer die feste Zähnachse Beachten, die muss gerade bleiben.

00:12:07: Und dann muss ich gucken, muss sich an dem Bein wo die Trachte zu lang ist?

00:12:11: Die Tracht vielleicht so kürzen dass sie wieder in der Fessel-Zähnachse steht?

00:12:16: Ist die Tracht aber zu niedrig auf dem anderen Bein und die Fesselzähnenachses nach hinten gebrochen Dann muss ich alles tun um diese Tracht zu heben.

00:12:24: Wenn es jetzt durch das fressen ist, dann muss Ich sehen also ich irgendwas gestalten.

00:12:29: Aber da bist du vielleicht gefragt Das fährt nicht in einer Position.

00:12:33: Es war früher in den Boxen so, da wurde immer das Heu in eine Seite gegeben als auf Boxenhaltung war und dann stand das Pferd auch immer in einer Haltung aber das Stand halt nur an dreimal am Tag zwanzig Minuten in dieser Haltung.

00:12:48: also ich weiß nicht ob das dann so die diese diese Balance geben konnte, Dysbalance geben kann.

00:12:53: Aber wenn die Pferde sich das angewöhnen Dann ist es natürlich fürs Pferdi besser.

00:12:57: Und dann heißt es dann muss der Hofschmied oder der Hofbearbeiter aktiv werden und erst mal die Hufbalance wieder hinkriegen.

00:13:05: Und das Pferd muss einfach korrekt gearbeitet

00:13:08: werden.".

00:13:10: Ich denke da an ein Pferde, das kam damals schon zu uns.

00:13:14: Da konnte man sagen der eine Huf ist auch deutlich.

00:13:16: wenn man es jetzt mal übertreibt dass es vielleicht für die Zuhörer auch ganz gut dann sieht er höher gestellte Hof.

00:13:21: Der sah fast schon so ein bisschen Richtung Bock tendierend aus und man hat es eben auch beim Reiten gemerkt, weil natürlich auch das eine Schulterblatt dadurch so eine etwas andere Stellung hatte.

00:13:33: Und bei dem hat es zu mir damals so ne kleine Übung erklärt wie so hast du immer gesagt mach mal sowas wie Schwimmbewegungen üben und Natürlich ging es nicht mehr ganz weg.

00:13:44: dass ist beim achtjährigen fährt wahrscheinlich der kam mit sieben war spät angeritten und da kann ich schon davon ausgehen dass er sich dass er das nicht durch eine Verletzung hatte, sondern vielleicht ein bisschen die Veranlagung dazu.

00:13:55: Ein sehr hochbeiniges Pferd und der hat sich das angewöhnt.

00:13:59: Manchmal entsteht das ja aus einem kleinen Problem einfach eine Angewohnheit und nachher ist dann so diese Schiefe da.

00:14:04: Das hat sich aber wieder etwas gegeben durch das Üben und wirklich auf beiden Händen ausgebogen trainieren.

00:14:12: Also das kann durch ein Problem im Schultergelenk entstehen fast eher als beim Fressen.

00:14:17: Es ist so das Schultergelenk.

00:14:19: Wenn man sich das Gleck des Pferdes ansieht, dann steht der Schultergelenk ja in einem Flektionswinkel von neunzig Grad.

00:14:26: Das heißt bei der Belastung hat der Schulterngelenk die Idee nach vorne rauszubrechen und das Pferd stabilisiert sich das Schulterngelenk im Stand oder auch beim Grasen, indem es den Kopf runternimmt und dann ziehen zwei Muskeln über das Nackenband das Schulterblatt nach gerade und stabilisieren sich damit das Schultengelenk.

00:14:48: Das heißt, es ist vielleicht eine Problematik im Schultergelenk, dass das instabil war.

00:14:56: Wenn sich das Schulterblatt nach vorne dreht, wird es tendenzrückständig.

00:15:01: Wenn es rückständiger wird, lasse es wieder die Zähne und die Tracht wächst.

00:15:05: Es kann auch eine Schulter gelängensproblematik sein, dass diese Schulter instabil waren eine Zeit lang und das Fertig einfach so hinstellt, die Schulter nach vorne dreht.

00:15:14: Das Schultergelenk stabilisiert und dann entwickelt sich wirklich ein paar Kufen.

00:15:20: Manchmal ist es ja schwer zu sagen was zuerst da war und was ist die Ursache?

00:15:26: Was ist die Wirkung?

00:15:28: Ich denke es ist da wichtig dass man wirklich genau hinguckt und erst mal auch einen Blick dafür entwickelt und dann halt mit jemandem wie dir oder vielleicht auch mit einem Tierarzt zusammenarbeitet und schaut ist es ne Angewohnheit oder ist es wirklich eine akute Problematik.

00:15:44: Also das Pferd wird immer das schwache Bein zurückstellen und damit entwickelt sich da dieses Hufproblem.

00:15:52: Das heißt, es fängt jetzt erst mal an wenn man sich überlegt wie frisst mein Pferde überhaupt?

00:15:56: Da ist es schon einmal eine Sache die sich jemand angucken sollte wo wir beobachten sollten, oder?

00:16:01: Auf jeden Fall!

00:16:02: Und man sollte immer die Portionen immer mal woanders verteilen und nicht immer in einer Ecke so dass vielleicht auch mal wieder eine wechselnde Bewegung macht.

00:16:14: Wie ist das mit der Ruffarbe?

00:16:16: Da gibt es ja auch so, wenn... also wir reden jetzt mal vom unbeschlagenen Pferd.

00:16:20: Macht das dann doch so große Unterschiede?

00:16:23: welche Farbe der Rufen hat zum Abrieb hin?

00:16:25: oder würdest du sagen was ist denn...?

00:16:29: Ja, das ist nur so eine gerüchthafte Aussage.

00:16:35: Also es wird gesagt.

00:16:38: Das kann ich nicht verifizieren, weil ich da zu wenig den Hof bearbeite.

00:16:42: aber das wird immer gesagt der helle Huf ist der schwache Huf und der nutzt sich schneller ab.

00:16:48: und schön sind diese schwarzen also antrazidfarbenen Hufe.

00:16:53: Da sagt man okay das hat eigentlich mehr die haben stärker aber da kann ich nichts... Also da müsste ich mit dem Schmied sprechen.

00:17:01: ob das wirklich Die Weichheit des Horn ist dann beeinflusst, aber das weiß ich nicht.

00:17:06: Aber das Gerücht kenne ich!

00:17:08: Ich kann aus der Praxis sagen beim beschlagenen Pferd nimmt man diese Unterschiede ja nicht mehr so wahr... ...aber wenn man eine Pferde selber mal die Hufe raspelt, dass vorne einen schwarzen und einen weißen Hufer hat, dann raspelts sich der weiße doch etwas leichter weg?

00:17:24: Das finde ich jetzt wie mein Empfinden.

00:17:27: Ich bin natürlich kein Hufbearbeiter oder auch schon gar keinen Schmied Aber einfach vom Raspelgefühl ist es weiche Horn etwas einfacher zu bearbeiten.

00:17:36: Aus der Erfahrung, wenn Pferde jetzt schwarze Hüfe haben die können genauso austrockten und dann platzt da was weg.

00:17:42: dass sie jetzt überhaupt insgesamt unempfindlicher sind das könnte ich nicht unterschreiben.

00:17:47: Da kenne ich auch Pferden mit weißen sehr sehr guten und stabilen Hufen.

00:17:51: aber so im Vergleich wäre ja die Frage dann Wenn der Weiche-Huf der weiß ist dann wäre der der tendenziell immer eher weiter ist und der schwarze eher, der enger ist und steil.

00:18:05: Und dann ist es ja so... Der Hof wächst auch wenn wir jetzt kleine Veränderungen haben beim Pferd das vielleicht barfuß läuft Es bricht mal hier oder da was aus.

00:18:15: Die Hüfe sind nicht ganz gleichmäßig lang.

00:18:19: Wie bemerkt man trotzdem kleine Veränderungen, die schon auf eine Stellungsveränderung hindeuten?

00:18:25: Oder ist da immer auch so eine gewisse Grauzone?

00:18:27: Worauf würdest du achten?

00:18:30: Wir können ja nicht schauen wie das Hof Bein im Hof ist.

00:18:35: Das kann man ja nur röntgenologisch und da ist es aber dann aber auch gestellt.

00:18:38: Aber wir haben nicht den Blick.

00:18:41: einen Knochen nach oben gehen, an das Kronenbein und das müsste man dann zeigen.

00:18:48: Aber da gibt es eine Kronbeinlehne,

00:18:50: d.h.,

00:18:50: dass das Krohnbein macht vor dem Hufgelenk nochmal so ne Ausbuchtung Und da kann ich die Finger anlegen Ich mach das von hinten dann und dann sehe ich wie das Krogengelenk steht und das kann einmal gekippt sein Dann weiß ich, eine Seite ist wirklich zu kurz geworden Und es kann gedreht sein, dann weiß ich.

00:19:13: Aha!

00:19:14: Eigentlich gibt's schon eine Drehung im Huf meistens von der Schulter die aber die Hufkapsel noch kompensiert oder der gute Schmied stellt mir das Pferd so hin dass es vor allem außen gar nicht zu sehen ist.

00:19:26: Aber dieses Kronengelenk oder das Kronenbein ist eigentlich für uns als Laie das Beste umzugucken, wie ist die Hufbalance?

00:19:34: Ist eine Seite höher, ist eine Seite kürzer und diese Drehung.

00:19:38: Das ist natürlich dann nochmal ein schwierigerer Fall aber so kann man es eigentlich ganz gut

00:19:43: überprüfen.".

00:19:45: Und würde auch merken wenn sich da jetzt im Verlauf von einem bis zwei Wochen mal was verändert hat also etwas was man eigentlich als so ein Routine-Check, wenn man das kann oder sich vielleicht auch zeigen lassen mag Was man also wirklich regelmäßig macht, womit man halt auch früher merkt.

00:20:02: Das Pferd belastet sich ungleich, weil das ist ja vielleicht für unsere Zuhörer auch ganz interessant die jetzt schon auf deinem Gebiet weitergebildet sind oder eben neugierige Reiter, die sich mit einem Physiotherapeuten- oder Osteopathen unterhalten.

00:20:15: Also das wäre auch so was wo ich sage überwache den Gesundheitszustand wirklich so dass ich im Kleinen eine Veränderung erkennen kann bevor da was Schlimmeres sich draus entwickelt.

00:20:24: Ja, das ist ein ganz guter und... Leerbar oder lernbarer Test.

00:20:29: Damit kann man dann immer wieder vergleichen, ist das Kronbein und das Hufbein sind die noch in der Balance?

00:20:36: Spannend!

00:20:36: Sehr spannend!

00:20:37: Du hast ja auch ein Buch geschrieben, dass das Pferde Bein hat keine Lkw.

00:20:42: wo es auch um Huf und Faszien geht.

00:20:45: Und das ist vielen ja gar nicht so bekannt.

00:20:47: oder man macht sich da gar nicht diese Gedanken, man denkt immer der Huf, dass ist Horn, da kann man Nägel reinschlagen in der Mitte ist der Strahl, da darf man nicht so grob mit umgehen.

00:20:55: aber wie der Hof jetzt dieser Übergang-Huf und dann wieder Bein mit doch Muskulatur durch Blutung Knochen, wie das sich gestaltet und warum da Faszienten auch wichtig sind.

00:21:06: Vielleicht gehen wir damals etwas näher drauf ein?

00:21:10: Wenn man sich das anschaut, das fährt in der Anatomie.

00:21:14: Dann ist ab Kapalgelenk nach unten und Absprunggelenk gibt es ja eigentlich nur noch Sehnen keine Muskulatur mehr.

00:21:22: Sehne und Bänder Und bender sind auch per Definitionen Faszin mit die sehnen.

00:21:30: Das heißt die ganze Statik der unteren Zehngelenke wird durch die Spannung von Faszien gehalten und eben auch das Hufbein mit dem Hufbeinträger in seiner Hornkapsel.

00:21:45: Und da sind keine Muskeln mehr, sondern das ist rein faszial.

00:21:48: und dann muss man wissen wir reagieren fast hin?

00:21:52: Was muss passieren damit die Faszien normal stark werden, die Zehngelenke aber nicht aus der Achse ziehen?

00:22:01: Wann ist es zu viel oder wann ist es so wenig?

00:22:04: also ganz einfach von der Seite zu sehen Wenn ich eine nicht nach hinten und vorne gebrauchene feste Zehnachse habe, sondern die korrekte feste Zähnachse, dann kann ich erst mal davon ausgehen dass die Faszien vom Hufknoppel, vom Huffbein zum Kronbein, zum Fesselbein gehen das sie alle in einem guten Zustand sind.

00:22:26: Habe ich eine nach hinten gebrochene festen Zähnakse?

00:22:30: Dann ist das Pferd ja so ein bisschen zu sehr durchtrittig im Stand.

00:22:34: Das ist ein Hinweis, dass diese Faszien noch zu weich sind.

00:22:38: Das heißt das muss ich trainieren.

00:22:40: Oft hat das Pferd in der Ganganalyse auch eine Drachtenfußung.

00:22:46: Dann weiß ich, dass dieser Bandapparat und die Sehnen noch nicht stabil genug sind.

00:22:53: D.h.

00:22:53: viel Schrittarbeit, Schrittarbeit keine Galopparbeit.

00:22:57: Also schon trainieren aber im sehr kontrollierten Rahmen um es nicht überlasten Schlimmer ist eine nach vorne gebrochene Fesselzehenachse, weil dann weiß ich schon da sind die Strukturen zu fest geworden.

00:23:13: Dann fehlt also die Dämpfung, die Federung im Fesselgelenk weg und das ist meistens das Unterstützungsband der Tiefen unter oberflächlichem Wollgesehenen, die durch so viel Durchtrittigkeit stark werden.

00:23:28: Also der Körper sagt, okay wenn die da immer so durchdreht dann muss ich stabilisieren.

00:23:31: Also werden diese Unterstützungsbänder fester und die ziehen mir den Fesselkopf nach oben Und damit ist die Zähngelenke stehen nicht mehr korrekt übereinander.

00:23:45: Dann entwickelt sich eine Vorbiegigkeit ja auch allmählich.

00:23:49: Oder sind wir da noch ein bisschen von entfernt?

00:23:52: Erstmal hebt sich der Fesselkopf, das sehe ich aber auch gut von der Seite.

00:23:56: Ich kann es aber auch von vorne sehen und in der Ganganalyse sehen.

00:24:00: Erst mal hebt sich den Fessel-Kopf an also die Fesselzehnachse wird nach vorne gebrochen.

00:24:05: Wenn dann weiter trainiert wird auf zu viel Durchtrittigkeit landen im Galopp zu viel Galopparbeit was auch immer Dann verstärken sich die Unterstützungsbänder noch mehr.

00:24:18: Die ganzen Zehenfaszien, die hinten an der Fessel entlang laufen Richtung Huf, die dann die Beuge sehen auch halten.

00:24:25: Die werden auch fester.

00:24:27: aber durch die Verkürzung der Unterstützungsbänder wird das Pferd im Kapalgelenk, also im Vorderfußwurzelgelenk leicht vorbiege ich bis sehr vorbiegig und dann weiß ich dass es war eine Überlastung.

00:24:40: diese Faszien sind zu stark geworden

00:24:43: Finde ich jetzt auch oder das fand ich schon früher auch ganz spannend, wie du das erklärst.

00:24:47: Weil das ist so dieses Reitabzeichenwissen vielleicht kennen das einige die jetzt hier auch zuher noch so Richtlinien bahnvier dann ist es immer von der Seite dargestellt einfach mal als Fehler vorbiege ich rückbiege Ich auch und was es noch so alles gibt man lernt dass Aber wie das entsteht und was es für Konsequenzen hat, fürs Training auch.

00:25:06: Das lernen wir halt so nicht ... Ich meine erst mal muss man ja allgemein über Themen sprechen können und wissen, was ist gemeint mit Vorbiegig?

00:25:13: Wer's hier noch nicht genau weiß, muss es vielleicht doch in den Richtlinien nachschlagen.

00:25:18: Aber es ist ganz interessant, woher kommt das überhaupt?

00:25:21: Man wächst damit auf, dass man denkt, naja, das ist halt da!

00:25:24: Und von dem Pferden, wenn du es kaufen sollst, lass lieber die

00:25:27: Finger.".

00:25:27: Aber dass das ein Prozess ist Das ist vielleicht doch einigen noch nicht so bewusst.

00:25:32: und auch was das dann für Handlungskonsequenzen Nachsicht ziehen sollte.

00:25:38: Ja, da muss man unterscheiden.

00:25:39: es gibt zwei Arten der Vorbiegigkeit.

00:25:41: Es gibt die intermitierende Vorbieglichkeit

00:25:44: d.h.,

00:25:45: dass Pferd steht da und wackelt mit dem Kapargelenk nach vorne immer wieder.

00:25:52: So ja, wackelt einfach.

00:25:53: Ist wirklich instabil aber es wackelt.

00:25:56: Und dann gibt es eben die permanente Vorbieglichkeit.

00:25:59: Dann haben sich die Strukturen schon vorfestigt.

00:26:01: Aber die intermitierende Vorbiegigkeit, das muss nicht heißen dass da jetzt schon eine Überlastung ist sondern wenn die Pferde Stress hat man sagt es immer bei den Galoppern.

00:26:11: Da ist das angeboren diese Vorbieglichkeit, diese Intermittiere.

00:26:14: Wenn die Pherde Stress haben ziehen sie sich die Faszien zusammen.

00:26:18: Warum?

00:26:19: Stress ist Flucht.

00:26:21: eigentlich sagt das Pferd ich galopiere jetzt hier direkt weg.

00:26:23: Das ist ja die die Regel des Pferdes.

00:26:26: also Stress.

00:26:26: Ich hau ab Was macht der Körper?

00:26:29: Das nennt man Strain Hardening.

00:26:31: Der verfestigt die Faszin des ganzen Körpers, warum das Wänden das Pferd Speed gibt, dass dann ein Muskel nicht an einer weichen Sehne zieht sondern wirklich eine harte Sehna hat und damit Speed entwickeln kann.

00:26:45: Und gestresste Pferde haben manchmal dieses Strain hardening Und haben sie dann vorwiescht.

00:26:50: Das hat man häufiger, wenn man die Pferde transportiert hat, dass die aus dem Enger kommen und auf einmal denken, was macht der da mit den Vorderbeinen?

00:26:56: Dann hatte er Stress!

00:26:58: Aber dann heißt es nicht Übertraining.

00:27:00: Da muss man halt immer gucken,

00:27:02: das

00:27:02: legt sich dann wieder.

00:27:03: aber diese permanente Vorwiegigkeit ist ein Übertrainig.

00:27:09: Wir sind jetzt – und das ist ja heute auch so gewollt – etwas mehr am Vorder- bein... Warum ist es im Allgemeinen so, dass die Vorderrufe oft unterschiedlicher aussehen als zum Beispiel die Hinterrufe?

00:27:23: Wir haben ja die natürliche Schiefe des Pferdes.

00:27:26: Und wir haben einfach... Die natürliche schiefe ist bekannt wird auch immer wieder beschrieben und die entsteht durch eine Unwucht im Körper.

00:27:35: Und zwar durch die Darmanlage.

00:27:36: Wir haben auf der rechten Seite des Pherdes die Flanke ausfüllen den Blinddarm.

00:27:41: Das ist so ein richtig kommerförmiger Wulz, der in der rechten Flanke liegt.

00:27:46: Und wenn man von hinten aufs Pferd guckt, dann sieht man auch oft das der rechte Bauch dicker ist und dass er sowieso eine kleine Plauze hat.

00:27:53: Wenn man das Pferdd laufen sieht, dann seht man, dass der Bauchbändel mehr nach rechts geht.

00:27:57: Das ist also eingefüllter Blindam.

00:27:59: oder der Blindamm kann Füllung... Der kann sich füllen mit dreißig Liter, der kann, wenn das Pherd Antibiotika gekriegt hat, eine Dispakterie hat dann kann das bis siebzig Liter sein.

00:28:11: Das heißt, dass es wirklich eine Unwucht im Körper.

00:28:13: und wie geht das Pferd damit um?

00:28:14: Es ist ja immer eine Sache der Balance, der Unterstützungsfläche.

00:28:18: Er stellt das rechte hintere Bein nach außen, um diesen Bauch zu unterstützen.

00:28:24: Und das macht mit einem Muskel dabei auch noch das Bein aus dem Dreh.

00:28:29: Also bei den Pferden sieht man dann wenn es von hinten läuft, dann sieht man immer drei Weine.

00:28:34: Man sieht das Rechte des linke Hinterbeins deckt das linke Vorderbein, dann guckt man zwischen den Hinterbeinen und sieht mal das rechte Vorder-Bein.

00:28:43: Und dann sieht man das reichte Hinterbein also sieht man drei.

00:28:46: dann weiß man schon der nimmt das rechte Bein nach außen.

00:28:50: Wenn man was vom Körper wegnimmt in die nach Außen Dann wird das schwächer dann übernimmt man ja keine Last.

00:28:56: Das heißt dass rechte bein trainiert sich nicht so auf wie das lincke und die Schubkraft.

00:29:02: Die fehlende Schub Kraft geht auch noch schräg nach vorne also noch diagonaler als von hinten links nach vorne rechts.

00:29:10: Das heißt, was hinten nicht geschoben wird – wir haben in allen drei Grundgangarten die diagonale Fussung vorherrschend – muss vorne gezogen werden und damit wird dann das gegenüberliegende Vorderbein mehr belastet und muss mehr Arbeit leisten, kriegt auch mehr Kompressionen mehr zieht, da ist noch ein Muskel der tiefe Brustmuskel.

00:29:39: Der zieht dann auch noch die Vorderbein so ein bisschen nach innen rotiert es in das Schulter und dann sieht man dass es medial die Wand immer stärker wird, also immer steiler wird.

00:29:54: Geht, dann sieht man im Kapagel, also im Vorderfußvorzugelenk, dass es nach innen dreht.

00:29:58: Im Stand sieht man's nicht so.

00:29:59: die Pferde balancieren sich immer aus aber sobald das Pferd vorläuft kann ich sehen und das linke Bein wird dann auch meist so nach vorne gebracht, dass ist ein bisschen erst zum Körper hingeführt wird und dann wieder nach außen.

00:30:10: Und dann weiß ich eigentlich schon, dass kontralaterale Hinterbeine hat eine Schwäche und dann ist wichtig zu arbeiten damit das Vorderbein nicht die Zeche zahlt.

00:30:21: Und wenn es dann beginnt, die zu zahlen, zeigt sich das aber auch in der unterschiedlichen Stellung.

00:30:28: Da meine ich halt dass es für eine Grundhaltung entwickelt wo es oft dann das linke Vorderbein so ein bisschen nach vorne stellt hinten rechts vielleicht dann auch mal ruht

00:30:38: Es entlastet.

00:30:38: dann wenn man stehen kann Dann bringt es das Bein nach vorn und weiß man aber schon Das ist aber schon ordentlich belastet also dass er so die Schonhaltung einnimmt.

00:30:49: Nun war ja so ein bisschen die Ausgangsfrage.

00:30:51: Die Hinterufe, obwohl das Pferd hinten rechts eine geringere Last aufwendet sehe ich an den Hinterufen nicht so schnell dass sie sich in Größe oder auch Höhe der Trachten sehr unterscheiden.

00:31:04: Woran liegt das?

00:31:06: Ja wir haben also eine Zwischenstation von der Belastung.

00:31:10: Das ist Sprunggelenk.

00:31:12: Also der Winkel vom Sprunggelenk Der ist ja hundert und dreißig Grad wünscht man sich Der kann man vorstellen, wenn das Schienenbein in das Sprunggelenk schiebt und durch den Winkel wird die aktuelle Belastung getrennt.

00:31:26: Das geht also nach hinten einen Sprunggelenk und nicht gerade runter auf den Hof so dass die Hinterhufe einfach wenig belastet sind und deswegen auch mehr verzeihen als das Vorderbein, was einfach gerade ist und auch durch die Schwerpunktverlastung des Kopfes und Hals es auch mehr belastet ist.

00:31:46: Wir haben nämlich vorne zwei Unterstützungsbänder hinten nur eins.

00:31:48: Das heißt der Körper weiß dass vorne mehr Belastung ist und da sind natürlich im Balancen werden dann nicht mal aufgefangen weil so eine gerade Säule ist.

00:32:00: Ja das leitet eigentlich jetzt perfekt über nämlich einmal nochmal den Unterschied schon der Belastungen der Vorder Und Hinterhufe oder der Vordergliedmaße.

00:32:09: und Hintergliedmasse können wir ruhig sagen, in Ruhe betrachtet erst mal.

00:32:14: Dass wir da noch einmal so ein bisschen die Unterschiede rausarbeiten.

00:32:17: also das Pferd ist auf der Koppel oder im Stall.

00:32:20: Wie ist so die Gewichtsverteilung?

00:32:22: Wie bewegt sich das Pherd auf geringem Raum oder in geringen Tempo vorwärts wie es sah so die Lastaufnahme auf die unterschiedlichen Hufe.

00:32:31: Ich kann ja keine Zahlen nennen aber ich weiß wenn der Kopf vorne ist Wenn das Pferd krass, dann habe ich natürlich schon eine Belastung des Vorderbeins.

00:32:39: Aber dadurch dass der Kopf vorne ist, habe ich eine Endlastung hinten in den Fesselköpfen.

00:32:44: Das hab' ich ja nicht mehr, wenn das Pfett den Kopf hochnimmt.

00:32:47: Dann habe ich da schon mehr Belastungen in all die gleiche Beine beugesehene und so weiter.

00:32:52: Also vorne habe ich immer mehr Belasting im zwei Unterstützungsbänder – das hat die Natur schon so eingerichtet Und eigentlich ist die Hinterhand nur ein Kontergewicht beim Grasen, dass das Pferd wenn es den Schwerpunkt nach vorne nimmt nicht anfängt zu trudeln und am Gras vorbeiläuft.

00:33:09: Die ist aber eigentlich gar nicht belastet, wenn das Pfett so steht.

00:33:13: Man kann manchmal sieht man, dass die Pferde rückständig stehen.

00:33:20: Das heißt ja, dass wenn man das Lot von vorn fällt vom Buchgelenk dann soll die Hufspitze unten getroffen werden und dann sieht man, dass der Huf aber weiter zurück steht.

00:33:30: Und das da kann man auch

00:33:32: dran von vorne.

00:33:34: Vielleicht noch mal ... Von der Seite gesehen?

00:33:37: Vielleicht nochmal, dass wir so über die Seite sehen.

00:33:41: Genau, das Buggelenk vorne fällt das rot und dann soll eigentlich mit der Lohtspitze die Hubspitze getroffen sein.

00:33:50: Oft steht das Bein weiter hinten baldseits oder einseitig So, und da gibt es zwei Ursachen.

00:33:59: Einmal hat man Pferde die sehr jung sind oder die sehr schlau sind, die wenig Muskulatur haben.

00:34:07: Es geht dann immer wieder um die Sicherung, die Stabilität des Schultergelenkes.

00:34:11: Die stellen sich selbstständig bei Salz beim Dösen rückständig

00:34:15: hin.".

00:34:17: Und was machen Sie damit?

00:34:18: Sie drehen sich dabei die Schulter nach vorne und das Schultergelenk ist fixiert, sie müssen es nicht mit Muskeln halten.

00:34:23: Also da sieht man Pferde, die noch nicht gearbeitet werden, die aber schlechte Muskeln haben oder schlau sind und stellen sich rückständig hin zum Dösen.

00:34:32: Das ist nicht schlimm, sagt mir nur dass das Pferd schlechte muskeln hat, noch keine Schulterstabilität.

00:34:38: Wenn es aber ein Pferdd ist mit guten Muskeln und bleibt rückständig stehen dann kann es sein vom Training her nicht ausbalanciert getrainiert wurde, sondern dass sich Muskeln entwickelt haben.

00:34:52: Der breite Rückenmuskel vorne und der tiefe Brustmuskel die zu viel Tonus, zuviel Spannung entwickelt haben Und dann mir das Bein in die Rückständigkeit ziehen Dann ist das keine Klugerhaltung Sondern es ist eine Verstellung.

00:35:08: Das Blöde ist ja bei den Pferden Dass das Pferd halt immer steht Es bringt sich selber nicht mehr aus diesem falschen Korsett der Faschen.

00:35:18: Ja und dann, jetzt kam das schon mal so ein bisschen auf ist vielleicht gehen wir doch nochmal auf die Anatomie der Vorhand ein denn hinten haben wir knöcherne Verbindung zur Wirbelsäule und über die Gelenke was uns ja vorne fehlt.

00:35:34: Da gehen wir jetzt etwas tiefer in die Anatomie, weil das nachher auch wichtig ist.

00:35:40: Wenn man dann so dieses Stichwort Rumpf oder Trageerschöpfung hört, dass man erstmal versteht warum da vielleicht unten der Fesselträger nicht mehr mitmacht?

00:35:53: Oder ich dann halt einen veränderten Huf habe nachher.

00:35:55: Aber

00:35:56: Barbara, das ist jetzt so deins, erklär uns doch mal für die, die vielleicht eher so auf... aus der Reiterei kommen und noch nicht so viel sich damit beschäftigt haben.

00:36:05: Das Pferd hat ja, ich mach mal an den Anfang erst einmal gar kein Schlüsselbein.

00:36:08: das heißt was kann jeder an sich selber wahrnehmen?

00:36:10: wir haben ein Schlüssel-Bein.

00:36:11: wie können Liegestütze machen da bewegen sich Knochen auf und ab.

00:36:15: So das Pferde hat das ja erstmal nicht.

00:36:17: Und wenn man jetzt an sein eigenes Schlüssel Bein mal fast und sich vielleicht mal vorstellt was dem Pferda eigentlich fehlt Ich glaube da wird dann vielen klar was die Muskeln leisten müssen.

00:36:29: Also wenn man das Gelettespferd sieht, dann fällt ja auf dass das Pferd ein ganz ganz großes Schulterblatt hat.

00:36:35: Die Skapula hieß ich nur mal unser Schulter Blatt ist ja so wirklich klein und das pferd hat zwei riesen Schulter blätter.

00:36:41: warum form follows function?

00:36:42: die funktion bestimmt die struktur weil an diesem Schulter platt der ganze rumpf hängt und zwar muskulär Und unterstützt mit vielen fastien.

00:36:53: aber es gibt da einen muskel den wir immer den nennen wir rumpfträger den Boy, was es da auf Deutsch heißt.

00:37:01: Das ist der Muskel Oceratus ventralis.

00:37:03: das ist der Segenmuskel, der bauchwertige Segemuskel auf Deutsch und dass ist der muskel kann man sich so vorstellen, der den Rumpf an den Schulterblatt fixiert.

00:37:18: Und das ist eine Muskel und das ist ne Fastzehr.

00:37:20: also Es ist ein sehr dynamische Aufhängung die eben auch auf Training oder auf Nicht-Training reagiert.

00:37:29: Und das kann ich nachher, wenn ich ein Pferd trainiere und der Rumpfträger wird gut dann habe ich fürs Pferde einen besseren Halsaufsatz.

00:37:38: also der Hals kommt höher aus der Skapula.

00:37:42: Ich habe eine Stockmaßvergrößerung bis zu vier Zentimetern Wenn ich das messe und Der rücken wird besser gehalten von oben dass sagt und mich hab eine stabilere Rumpfaufhängung und damit entlastet sich den Fesselkopf.

00:38:01: Was oben gut gehalten wird, muss unten nicht weiterdrücken.

00:38:06: Und wenn der Rumpfträger schlecht ist dann sehe ich das nicht... Ich kann es nicht am RumpFTräger erkennen, aber ich kann sehen dass das Fesselgelenk so staucht, dass das gar nicht mehr nach oben zurück kommt und man kann's auch hören.

00:38:17: Ein Pferd mit einem guten Rumptträger ist sehr leise.

00:38:22: Ich werde mit einem schlechten Rumpfdrewer, das wird man richtig blatschen.

00:38:25: Und man kann es dann auch sogar spüren oder hören welcher Rumpfträger an welchem sind ja zwei rechts und links?

00:38:31: Und wenn ich nicht gleichmäßig trainiere, dann habe ich einen starken Rumpffdrehler und einen schwachen und das kann ich dann auch am Auffußen hören.

00:38:39: Wenn man sich das mal als Mensch wirklich richtig vorstellen will.

00:38:43: Dann gibt es ja früher kennen einige das noch aus der Schule oder vielleicht auch noch Kindergarten- oder Kindergeburtstag dieses Schubkarren laufen, dass einer die Beine des anderen hält und der mal auf seinen vorderarmen Vorderbeinen versucht zu laufen wie anstrengend das ist.

00:39:00: und wenn man dann fühlt bei uns ist es nicht ganz so entsprechend im Pferd.

00:39:03: aber beim Handgelenken kann man vielleicht mal nachfühlen wie es dem Pferd im Fesselträger geht.

00:39:10: Und wenn man sich dann vorstellt, man macht das der andere hält einen hinten an den Beinen und man läuft im Schubkarrengang Man bekäme dann noch einen Rucksack vorne auf die Schultern oder in den Nacken gelegt.

00:39:22: Oder eine Bleiplatte, was auch immer.

00:39:24: Dass dieser Druck halt noch zunimmt, kann man sich vorstellen wie das untrainiert und die meisten sind in der Übung untrainieren, wie es nach einer Weile ist.

00:39:33: Das mal so als ... Wie man sich am besten ins Pferd reinfühlen kann.

00:39:38: Du bist ja auch immer sehr gut darin, Dinge vorzuturnen und einem das fortzumachen.

00:39:43: Ich finde das veranschaulich aber ganz, ist toll.

00:39:47: Wir wollen uns ja auch in die Pferde einfühlen und so ein bisschen nachvollziehen, wie es denen

00:39:51: geht.".

00:39:52: Ja!

00:39:52: Und da geht's dann weiter?

00:39:54: Was macht denn der zum Beispiel der unpassende Sattel oder das solange Training?

00:39:59: Wenn das Pferd also sagt ich werde davon oben noch mit irgendwas gedrückt was mir nicht so gut gefällt Das wirkt sich ja dann so wie du es jetzt erklärt hast

00:40:09: auf die

00:40:10: Fesselträger aus und letztendlich vielleicht auch irgendwann auf die Hofstellung Oder?

00:40:16: Ja, das ist ein ganz spannendes Thema.

00:40:20: Wenn der Rumpfträger nicht gut entwickelt ist dann erkenne ich das einmal an tiefen Halsaufsatz und ich erkennene es also im Stand und ich erkenne dass die Rückenlinie hinter dem Widerrist ansteigt.

00:40:33: Also der auswaffende Widerriss Das ist der zwölfte, dreizehnte, vierzehnte Brustwirbel Der ist tiefer Und dann geht der Rücken erst nach oben.

00:40:40: Der muss ja wieder oma Kreuzbein landen Und wenn der Rumpfträger schlecht ist, dann hängt der Rupfter durch und ich habe auch Kompressionen.

00:40:49: Also Druck in diesem Bereich hinter dem Widerriss da gibt es so Kissing Spines.

00:40:54: Das ist ja, wenn die Dornversätze miteinander in Kontakt treten durch Überstreckung.

00:41:01: Da gibt es also Kissings Spines in diesen Bereich ohne dass hier ein Reiter auf diesem Pferd saß.

00:41:07: Der hatte nur einen schwachen Rumpfträger gehabt und hatte nicht die Chance durch eine gute Haltung den Kopf nach unten zu nehmen, zu Gras und dann mit dem Rumpfträger mit dem Rückenband zu entlasten.

00:41:17: Das ist der Trick!

00:41:19: So wenn ich jetzt dieses Pferd habe Halsaufsatz schlecht ansteigende Rückenlinie Jetzt kommt der Sattler und ich sage ja auf dieses Pfett möchte ich jetzt den Sattel haben Dann wird ja der Schwung des Sattels auf diese Rückenform angepasst Und dann hab' ich das Problem dass sich damit diese ansteignene Rücken Linie dass ich die fixiere ist auch so.

00:41:43: der Reiter rutscht dann nämlich auch noch hinter die Schulter rein, weil der Sattel auch ein bisschen kippt und damit hat das wir dann keine Chance mehr unterm Reiter das zu entwickeln.

00:41:53: Und deswegen ist es immer ganz wichtig bei jungen Pferden wenn ich dann denke ja da soll jetzt mal einen Sattelt drauf dass man das erstmal so über acht bis zwölf Wochen im Trab an trainiert damit er Rumpfträger zum Tragen kommt und sich eine gute Rückenlinie entwickelt Wenn der Sättel mit dem falschen Schwung auf das Pferd, mit dem schlechten Rumpfträger angepasst wurde.

00:42:17: Dann macht man es den Pferde halt sehr schwer weil der Reiter wirklich nach vorne rutscht und dann auch hinterm Widerriss klemmt.

00:42:23: Und dass ist genau die Position, die ich ja hoch haben will.

00:42:28: Ja, wie soll das Pärdes machen?

00:42:29: Das Pärden wirft den Kopf wegdrücken und versucht den Widerrist wegzudrücken und wird sich im Rücken nicht mehr heben.

00:42:38: das Positive ist, dass was die Trainer sagen.

00:42:43: Die sagen ja immer der muss am Widerist fest werden und die sagen so die Halsbasis muss kommen und ich habe es gehört.

00:42:50: Der muss wiederes fest werden wobei ich dann als Physiotherapeut immer denke, warum soll's fest werden?

00:42:56: Aber was passiert?

00:42:56: Stabil wäre mir, dass man eine gewisse Stabilität hat und einen nicht zu übermobilen Rückenbereich stabil wäre.

00:43:05: ein schöneres Wort als Fest.

00:43:06: jetzt so von dir.

00:43:07: Aber das ist folgendes Phänomen.

00:43:11: Sie haben ja recht mit dem Ergebnis, warum?

00:43:15: Wenn der Rumpf gehoben wird durch einen besseren Rumpfträger dann wird auch die Muskelsiloette, da saufen nämlich ganz viele Muskeln neben der Wirbelsäule zur Halsbasis hin, wird angehoben und dann sieht es aus optisch als würde diese Halsbasis breiter.

00:43:33: Und auch der Wiederesbreiter, also ich brauche dann einen Breiter aus Kopf-Eisen.

00:43:37: Das ist aber der Erfolg des Rumpfträgers weil er diese Silhouette nach oben hebt und dann sieht man, oh der hat aber ein schön breites Halsbasis.

00:43:45: das ist super!

00:43:48: Wenn die sich verschmelert und unter einem weg taucht dann weiß man dass es schlecht ist.

00:43:54: Dann trainiert man falsch

00:43:56: Ist auch noch mal ganz interessant.

00:43:58: Auch hier so die Reiter oder vielleicht auch hoffentlich ein paar Ausbilder, dass man eben nicht sich von einer schön geschwungenen Oberlinie im Seitenbild zu sehr hinter das Licht führen lässt sondern das was du sagst, diese von oben gesehene Halsbasis, dass sie wirklich in den Rücken weitergeht.

00:44:13: Leider leider sieht man das oft bei Jungferden ist es ganz toll!

00:44:16: Die haben eine super Veranlagung.

00:44:18: und guckt man dann mal zwei drei Jahre weiter?

00:44:20: Ist es eher weniger geworden.

00:44:22: Kann man denn soweit gehen Barbara?

00:44:24: Dass man sagt wenn ich ne Verletzung der Sehnen

00:44:27: habe,

00:44:28: dass die vielleicht durch ein nicht so trainierten Rumpftrageapparat oder sogar einen unpassenden Sattel entstanden ist?

00:44:38: Ja kann man schon sagen.

00:44:39: Weil es ist ja immer bei diesen Sehnereizungen steht man ja immer davor mit dem Besitz und er sagt ich weiß nicht wie ihr da dran gekommen bist.

00:44:47: Also der hat nicht der Stand in der Box.

00:44:50: Da sagt man ja vielleicht als das sich beim Aufstehen verletzt aber Eigentlich ist es ein Training, was die Sehnen überlastet und irgendwann gibt es Mikrorisse.

00:45:02: Und dann gibt das auf einmal der seelen Schaden da.

00:45:05: Das kann gut sein, ne?

00:45:06: Weil der Fesselkopf muss schön nach oben und unten federn, er muss ja auch wieder nach oben um kann er nicht den ganzen Zeit den Rumpf tragen also... Das ist immer dies Wunder, wo kommt denn jetzt auf einmal diese Sehenproblematik her?

00:45:18: und dann denkt jeder vielleicht hat einen Tritt gekriegt, vielleicht hat er... Ja, da kommen dann Geschichten.

00:45:23: Aber eigentlich ist es ein Übertraining oder ein falsches Training und der Rumpfträger konnte sich gar nicht ausbilden.

00:45:30: Und das Pferd hängt praktisch mit seinem Rumpf auf dem Fesselkopf übertrieben.

00:45:36: Es kommt dann irgendwann zu diesem einen falschen Schritt, der das zu viel war.

00:45:40: aber ich glaube auch so dieses Der hat sich vertreten Oder ist einmal falsch gelandet.

00:45:45: Das sagt mir jetzt auch die Erfahrung dass gibt's eigentlich nicht meistens vorher schon eine Überbelastung irgendwo da.

00:45:53: dann kann in einem Moment das halt nicht mehr schnell genug aufgefangen werden, aber so eine ganz plötzliche Verletzung im Bereich fester Trageapparat ist doch wahrscheinlich eher die Ausnahme.

00:46:05: Und viele lassen sich möglicherweise verhindern und da hoffe ich können wir heute auch ein bisschen zu beitragen dass man das Bewusstsein einfach schärft.

00:46:12: Noch mal zur der Schubkarrenübung wenn man nämlich das dann mal probiert mit einem Arm zu machen Dann sieht man ja auch, wie viel Last da draufkommt.

00:46:20: Wir haben dieses Schlüsselbein und schon eine gewisse Grundstabilität und tragen ja auch kein Gewicht.

00:46:26: Und dann hast du noch so ein wichtiges Stich vor.

00:46:27: das ist dieses ich nenne es mal kleine Traben.

00:46:31: Und wenn man eben mal so denkt, dieser Rumpf-Trag-Aparat muss trainiert werden und mit einer gewissen Schwingung auch mal trainiert wird.

00:46:38: Oft wird ja dazu ein bisschen dazu geneigt die Pferde dann doch in einem zu großen Trabablauf schon zu reiten und dann müssen sie ja länger das Gewicht auf einem Bein halten.

00:46:50: deswegen soll man als Reiter Nicht immer sagen, der Trapp muss gleich gut sein oder gleich groß und raumreifend.

00:46:57: Sondern man darf sich auch mal trauen ein bisschen im Jogging-Modus zu bleiben.

00:47:01: Und mal so ein bisschen untertourigen Trappen zu reiten.

00:47:04: Das tut dem Pferd gut!

00:47:06: Ja das ist für das Pferde sehr schön und die Schulterblatt wird nicht überbeweglich sondern wird praktisch am Rumpf in einer kontrollierten Haltung stabilisiert.

00:47:18: Ich muss ja nicht die Lampen austreten immer, sondern es wird dann wirklich für das Pferd sehr gut in der Haltung trainiert ohne überbeweglich zu werden.

00:47:29: und man hat eben über die diagonale Fußung.

00:47:33: mit der Schwebephase hat man genug Input um den Muskel Geht ihr mit dem Fesselkopf nach unten und wieder hoch durch diesen Stretch zu arbeiten, auch recht gleichmäßig durch die diagonale Fußung.

00:47:50: Und da ist Trab eigentlich die beste Arbeit um den Rumpfträger überhaupt erst mal aufzubauen.

00:47:55: Schritt ist zu wenig, schwunglose Gang Art II und Drei-Weinstütze muss ich schon lange laufen.

00:48:01: Trab ist ideal weil es gleichmäßig ist.

00:48:04: genug Stretch gibt, also genug Input fürs Training auch für die Fasten und für den Fesselkopf.

00:48:09: Dass da die sehen werden ohne Überlastung.

00:48:13: Einmal stütze Galopp kann schon wieder dann zu viel sein an Anfang als Training.

00:48:19: Man kann ja galoppieren aber fürs Training ist Trapp das allerbeste.

00:48:25: Zum Thema Sattel was hast du für jetzt vielleicht auch Reiter- und Trainer oder meine Berufskollegen?

00:48:30: Für ein Tipp!

00:48:31: Wenn man jetzt selber schaut, man hat ja nicht immer einen maßgemachten Sattel und worauf sollte man achten?

00:48:38: Was sind so die Punkte wo jeder selber mal schauen kann ist der Sattell vom Kopfeisen noch gut dass sich die Schulter darunter bewegen können.

00:48:46: Und auf was achte ich jetzt an den hinteren Rippen?

00:48:52: Es ist so wenn das Pferd nicht gerade gerichtet ist und das pferd im schwachen rechten Hinterbein bleibt Und das ist wirklich Arbeit ein Pferd gerade zu richten, das rechte Hinterbein aufzutrainieren.

00:49:06: Dann sieht das Pferde mehr mit dem linken Vorderbein.

00:49:13: Das machen Muskeln die von hinten kommen vom Rücken der Lattisimus Dorsi, breite Rückenmuskel und von unten der Pektoriales Profundus Die sich dieses Bein schnappen.

00:49:22: So wir haben ja kein Schlüssebein.

00:49:25: Was passiert mit diesem bein?

00:49:28: was mir zielen muss Das wird nicht nur rückständig, sondern das gleitet am Torachs, am Rumpf zurück.

00:49:36: Ein Interkostaleraum.

00:49:38: Das kann man spüren wenn man vor dem Pferd steht, das steht geschlossen und man geht von hinten an die Ellenbogen.

00:49:42: dann hat man Ein Ellenbogen ist weiter zurück und dann weiß man, aha diese Schulter ist von den starken Muskeln nach oder dieses Bein nach hinten gezogen.

00:49:52: Man sieht es auch in der Ganganalyse dass das Schulter geht beide Schultagelenken gar nicht mehr auf einer Höhe sind sondern das linke ist dann immer weiter zurück Und das wird beugt halt mir den Ellenboden damit das Bein noch vorne kommt.

00:50:02: So für den Sattler das Problem.

00:50:05: eine asymmetrische Schulter Das heißt immer die rechte Schulter steht vor.

00:50:09: Nee, nee Die rechte schulter Die steht normal, nur die Linke hat sich zurückgearbeitet.

00:50:15: Was passiert mit dem Sattel?

00:50:17: Der dreht natürlich in die vordere Schulter, der dreht sich nach rechts und was macht er?

00:50:22: Da macht so eine Drehung und rutscht dann gegen die Wirbelsäule.

00:50:29: Also man müsste genau... Ich würde da noch ohne Deckel mal reiten und dann genau mal gucken wie ist der Abdruck.

00:50:35: Ist ja wirklich gleich!

00:50:37: Dann gibt es aber noch ein anderes Problem, dass auf der linken Seite – also es gibt einmal diese Drehung im Kopf-Eisen.

00:50:44: Es gibt aber eine Kippung vom Sattel und zwar dieser breite Rückenmuskel, der jetzt durch mehr Zieharbeit vorne links über Ton wird.

00:50:53: Der kommt aus der Rückenfastie und der zieht die Rückenfasche nach unten.

00:50:58: Ich habe dann meist links im Rücken mehr ein Loch, wo man die Sattler schimpft und sagt, da ist ein Loch.

00:51:03: Du hast falsch gesattelt.

00:51:05: Nein!

00:51:05: Dieses Loch wird durch den Zug gegeben oder das ist immer in der Höhe der vierzehnte bis siebzehnten Brustwirbel.

00:51:13: Das sind die, wo wir am meisten Bewegung in die Streckung haben.

00:51:16: Und genau da zieht diese Faszie dann den Rücken in die Streckung und dann rutscht der Sattel darunter.

00:51:23: Dann hab ich also einmal eine Schiefe plus die Drehung und das ist für das Pferd natürlich sehr unangenehm Und am besten ist, ich sattle das Pferd ohne Decke und lass es mal von mir wegführen.

00:51:36: Dann sehe ich ja was der Sattel eigentlich macht.

00:51:38: Der sollte sich schön gleichmäßig bewegen wenn nicht hat das Pherden ungleichgewicht und dann muss man mit dem Sattler sprechen.

00:51:46: für uns als Reiter ist es ausschlaggebend dass wir den Satteln von der Seite sehen dass wir zehn Zentimeter am Schwerpunkt des Sattels haben also zehn Zentimetern Fläche die richtig parallel zum Boden ist, weil da platzieren wir unsere Sitzbeinhöcker.

00:52:04: Wir sollen ja gerade sitzen und nicht kompensieren, weil die so eben auf der wir sitzen schief sind.

00:52:10: Und wenn ich jetzt bei einem schlechten Rumpf-Trageapparat habe, rutscht das Sattel nach vorne, hebt mich hinten hoch und ich muss im Hohlkreuz versuchen, mich auszubalancieren.

00:52:18: Also ich muss sehen dass ich diese zehn Zentimeter habe, dass meine Sitz beinhöckern gut platziert sind damit ich überhaupt einen ausgeglichenen Sitz habe.

00:52:28: Und das Ganze jetzt, das war schon mal sehr ausführlich.

00:52:32: Wenn wir noch ein bisschen zu diesen ganz grundlegenden Parametern zurückgehen nicht zu weit vorne... Da ist ja manchmal auch so'n Irrglaube der Sattel muss das Schulterblatt ganz frei lassen und sage ich immer Das geht gar nicht komplett!

00:52:46: Das muss sich unter mir irgendwo ein bisschen bewegen.

00:52:48: Ja?

00:52:49: Und wenn ich jetzt das freilassen würde dann komme ich ja zu weit nach hinten.

00:52:53: Dass du einfach mal sagst So was is wirklich ein Zuweit Hinten und was ist ein zu weit vorne?

00:53:02: Ein zu weit hinten wäre, wenn der Schwerpunkt des Sattels deutlich in die Lendenwirbelsäule geht.

00:53:09: Für mich ist immer, was ich immer ganz gut finde, das wird auch so gelehrt meine ich, die Guchtung.

00:53:16: Wo soll der Gucht sein?

00:53:18: Und ich habe das so gelernt dass sich eine Hand breit zum Ellenbogen brauche.

00:53:22: Wenn ich einen normalen Gucht habe dann liegt eigentlich der Sattel dann wieder zu weit vorn, zu weit hinden.

00:53:28: Das Problem ist die Abschätzung.

00:53:31: Ich muss das auf der rechten Seite des Pferdes machen, weil wenn ich es jetzt auf der linken Seite des pferdes mache dadurch dass dieses Förderbein nach hinten gezogen wird bei der natürlichen Schiefe habe ich links ein anderes Maß wie rechts.

00:53:45: Links ist der Ellenbogen zurück und dann wirkt es so als wäre der Sattel zu weit vorne.

00:53:51: Ich muss auf die rechte Seite gehen, auf die Schulter, die normale ist.

00:53:55: Und wenn ich da meine Hand breit habe, dann ist das in dem Moment

00:53:58: richtig.".

00:53:59: So jetzt so diese somit letzte Rippetasten oder so?

00:54:03: Ist es vielleicht auch nochmal für die, die jetzt noch nicht ganz zu Hause sind im Thema ein kleiner Tipp?

00:54:06: Oder wird sie sagen hier geht's erst mal eher um diese Seitenunterschiede?

00:54:11: Nein!

00:54:12: Es geht um alles.

00:54:14: Also, man kann da nicht genug gucken.

00:54:19: Die letzte Rippe ist ja... Wir haben ja achtzehn Brustwirbel und die letzte Ripper führt mich jetzt zum letzten Brustwürbel und da soll eigentlich die Belastung des Sattels aufhören.

00:54:29: normalerweise Wie finde ich die?

00:54:31: Ich gehe vom Hüftbeinhöcker, stelle meine Hand auf und rutsche Richtung Kopf bis ich den Kontakt der ersten Rippen habe.

00:54:40: Ich muss den Knochen spüren.

00:54:41: Dann leg ich meine Hand genauso an diese Rippe und geh dann nach oben, ich musste aber den Bogen der Rippen halten weil wenn ich nach oben gehe kommt Muskulatur.

00:54:51: da ist die Rippel weg Aber ich muss einfach diesen Bogen weiter nach oben verfolgen.

00:54:56: Und dann komme ich auf den achtzenden Brustwirbel und da sollte der Sattel nicht mehr tragen.

00:55:03: Weil auch das jetzt sagt man ja Jetzt haben wir über Vorhand geredet aber es natürlich so Wenn das fährt hinten die Last nicht aufnehmen oder nicht tragen will.

00:55:12: Weil da der Sattel stört, dann komme ich natürlich nie dahin, die Vorhand zu entlasten.

00:55:17: Ich muss den Pferd erstmal ermöglichen, die Rückenmuskulatur wirklich möglichst schmerzfrei zu gebrauchen und nicht irgendwo einzudrücken oder zu viel Rotation auch in der hinteren Kissen zu haben Und dem Pferde das so angenehm machen wie möglich eben den Rücken zu belasten und zu nutzen.

00:55:36: Der Trick ist ja eigentlich um das Vorderbein zu schonen, Schubkraftentwicklung hinten.

00:55:43: Und da lege ich wirklich den Hörer an.

00:55:44: nochmal das von dir gesprochene Hörbuch Steinbrech, das Gymnasium des Pferdes ans Herz.

00:55:50: Das mache auch all meinen Teilnehmern weil ich habe keine bessere Erklärung der Schub Kraft Entwicklung gefunden als bei Steinbrecht.

00:55:58: Da ist es mir wirklich klar geworden und wenn wir da nicht entwickeln dann können wir vorne nur rumtricksen.

00:56:06: Der Zauber liegt in der Schuhkraftentwicklung hinten und im Gerade richten.

00:56:10: Und ich sage euch, es gibt kein besseres Buch als Steinbrecht.

00:56:14: Marian hat's gelesen, zauberhaft, Pinsnaz ja geschrieben... Also das solltet ihr hören und dann wisst ihr wies geht.

00:56:24: oder habe ich sie übertrieben?

00:56:25: Nein, das ist wirklich so!

00:56:28: Also erst mal vielen Dank fürs zauberhafte Lesen.

00:56:30: Vielen Dank, es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und ich hab's wirklich auch häufig gelesen weil ich natürlich die Sätze, die zum Teil sehr lang sind nicht so beim ersten Versuch korrekt vorgelesen habe.

00:56:42: aber es ist eben wirklich auch nicht eine Lesung oder Ausschnitte und keine Zusammenfassung sondern das komplette Buch haben wir eingelesen mit noch einem schönen Vorwort von Plinsner über die Lebensgeschichte von Gustav Steinbrecht Skippen und dann direkt in die Materie gehen.

00:57:00: Und es wird wirklich sehr, sehr gut erklärt.

00:57:02: und auch da wer kann sich anmaßen das besser zu tun als Steinbrecht nicht umsonst die Grundlage der heutigen Richtlinien und auch ganz ganz viele andere Lehrbücher.

00:57:11: ja also ich denke dass war heute wirklich Erfahrungsschatz Barbara Und ich glaube, das ist ein Podcast.

00:57:17: Den muss man wahrscheinlich auch vielleicht zweimal hören.

00:57:20: Ich hoffe wir haben genug Bildmaterial mit dem wir das so ein bisschen auffüllen können.

00:57:24: es lohnt sich auf jeden Fall auf Barbara's Social Media Konten vorbei zu schauen.

00:57:29: da werdet ihr bestimmte paar gute Bilder finden wenn das hier online geht.

00:57:32: ja ansonsten viel Spaß beim Zuhören und schaut euch eure Pferde genau an.

00:57:37: Ja und ich sage schon mal auf Wiederhören!

00:57:39: Ja ja ich bedanke mich vielen Dank für die schönen Fragen und ja viel Freude beim Hören.

00:57:44: Dankeschön

00:57:45: Wiedersehen oder wieder hören.

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